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Die Zeit holt mich ein

In der Zeit, als der Spelhus Verlag Gegründet wurde hatte ich eine Buchhandlung in Wernigerode. Dieser junge Verlag hatte die Idee, Sagen von Wernigerode und des Harzes durch eine kleine Brockenhexe namens Flitzi neu erleben zu lassen. Es entstanden mit viel Einfallsreichtum und Elan erst eine dann noch zwei weitere Hörspielkassetten.  Nun ist es ganz schön, so etwas zu haben, doch wie weiter?

Flitzi, oder besser ihre Stimme Andreas Richter, kam zu mir in das Geschäft um mich zum Verkauf der MC's zu bewegen. Wir wurden uns einig. Und sie fand Anklang. Es folgten noch zwei weitere Kassetten. Jedoch macht die Technik keinen Halt. Die Zeit der Kassetten war vorüber und die Nachfrage ging zurrück. Somit drohte Flitzi in der Geschichte des Harzes selbst zur Geschichte zu werden. Zudem kam, dass ich mein Geschäft in Wernigerode aufgab und nach Franken zog. Mein Hobby als Buchhändler waren u.a. Medien. Ich brachte Postkarten und lokale Kalender raus. Auch Foto-CD's. Dabei kam mir die Idee, warum sollte Fitzi nicht auf CD umgewandelt werden. Ich sprach mit meinem Freund Ulrich Hardam darüber. In Folge konvertierte ich die MC auf CD, Michael Passeck passte das Layout neu an. Flitzi war wieder da. Auf Grund meiner Kontakte zum Buchhandel, nunmehr auch in Franken fand die kleine Brockenhexe den Weg auch in fränkische Kinderzimmer. Aber auch diese Ära hatte ihre Zeit. Es gab noch weitere Auflagen der drei Geschichten. Dann war auch die Zeit der CD zu Ende. Nun folgten aber neue Geschichten in kleinen Heftformaten. Bitte bestellt sie aber im Verlag selbst, da für die Schweiz sicher Preise wegen der Währungsunterschiede, Porto und Zoll zu berücksichtigen sind. 
Ich habe aber von Eltern hier gehört, dass sie solche Geschichten, auch wenn der Harz hier weniger bekannt ist, gerne für ihre Kinder haben würden. Also nur zu! Vielleicht findet Flizi ihren Weg sogar bis in die Schweiz?
Warum schreibe ich das jetzt hier?
Ulrich hat sich in der Vorbereitung zum Verlagsjubiläum viel Mühe gegeben um mich hier in der Schweiz zu finden. Er bat mich sehr, an dem Geburstag, mit allen ander Geschichte des Verlages Beteiligten, doch teilzunehmen. Ich hatte mit dem Verkauf und dem Wechsel zur CD ein wenig zum Fortbestehen des Verlages beigetragen. Sehr  gerne war ich dabei und sah so nach vielen Jahren all die beteiligten Freunde wieder. 
Eine letzte Bemerkung des Rspektes noch.
Die Ideen, Entstehungen, Produktionen durch Sprecher, Zeichner, Musiker... waren ehrenamtlich. Diese Produktion war ein Produkt aus Spass, Freude und Freude.
Jetzt wandert die Leitung des Verlages in die nachfolgende Generation. Ulichs Sohn Alexander hat die Zügel mit seinem Team gut in der Hand. Es geht weiter. Viel Erfolg!
Wenn ihr Interesse an den Heften von Flitzi habt, dann klickt auf die Bilder und ihr landet direkt im Spelhus Verlag in Wernigerode. Vielleicht haben sie ja auch noch die eine oder andere CD?

Nachdenkliches

  • 6. März 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. März 2024

Wir leben in einer sehr spannenden Zeit.

Es gibt Vieles, was nicht unbedingt beruhigend auf uns einwirkt. Seien es die vielen politischen Krisen und Unsicherheiten, soziale Ängste und auch persönliche Sorgen.

Gerade bei den letzteren Sorgen lassen wir uns sicherlich sehr von den anderen Ängsten anstecken. Alles scheint eher sinnlos und man fühlt sich macht- und ratlos?

Wir sehen all die Fehler, die andere Machen. Seien es die Politiker, der Chef oder die Firmenleitung im Betrieb, der Nationaltrainer der Fussballmannschaft, die Teamkollegen oder auch die Lebenspartner.

Es gibt so viel was überall falsch läuft. Darüber regen wir uns auf. Es macht uns wütend. Es macht uns krank. Wir sind blockiert und suchen verzweifelt Auswege. - Meistens bei Anderen.

Wie wäre es, wenn wir unser Denken mal etwas überarbeiten?

Sicher kann ich die Weltpolitik nicht ändern. Doch ich kann mich zum Beispiel fragen: Habe ich meine Regierung gewählt? In einer Demokratie entstehen Regierungen durch entstehenen Mehrheiten von Wählern. War ich einer davon?

Politiker und Parteien wollen gewählt werden. Das geht nicht gut, wenn dem Wähler unbequeme Wahrheiten bekannt gegeben werden. Also werden sie so umschrieben, dass man sie nicht als Problem erkennt. Es werden kurzfristige Lösungen gefunden, die das Problem nur vertagen, jedoch nicht lösen. Das können Andere dann später machen, wenn die Parteien und Politiker aus der Pflicht sind.

Irgendwann haben sich die angehäuften Probleme so angesammelt, dass die Rechnung fällig wird und nicht mehr verschoben werden kann. Das wird besonders durch unvorhergesehene Krisen von aussen beschleunigt. (Corona, Kriege, sich verändernde politische Entwicklungen anderer Länder, Komplikationen in den Zusammenarbeiten... u.v.m.)

Sorgen wir mit unserer Art, Regierungen und Führungen zu wählen nicht auch genau zu dem Problem?

Wie wäre es, wenn wir mal ganz klein anfangen. Bei uns selbst. Schliesslich sind wir ja die Fachleute, die ja alles wissen.

Vor dem Fernsehen sizen zig tausende Fachleute, die sagen können, wer was auf dem Fussballfeld machhen sollte, es aber nicht auf die Reihe bekommt oder keine Kondition hat. Der Nationaltrainer gehört ausgewechselt, denn der bringt die Mannschaft nicht vorann....

Mal ehrlich, wer von uns könnte es denn wirklich besser machen?

Kennen wir all die Zusammenhänge, welche zu den Entscheidungen gehören, die gefällt werden?

Schaffe ich persönlich all meine Aufgaben so, dass ich selbst und auch alle anderen mit ihnen zufrieden sind?

Ich schaffe es nicht. Das gebe ich zu. Ich muss, dort wo andere stärker oder besser ausgebildet sind, Kompetenzen abgeben und vertrauen können. Auch, wenn ich nicht selten auch enttäuscht werde.

Ich kann nicht alles selbst.

Ich habe Respekt vor dem Können und der Arbeit anderer Menschen. Sie müssen mir nicht sympathisch sein.

Wenn ich diesen ehrlichen Respekt und die Dankbarkeit empfinden kann, für Alles was die guten Seiten meines Lebens ausmachen, dann gewinne ich Zufriedenheit und Reichtum (nicht unbedingt materiellen, doch auszuschliessen ist es auch nicht).

Wenn mich etwas an den Arbeiten oder Aktionen Anderer stört, frage ich mich: Was würde ich selbst konkret anders machen können? Schimpfen und Klagen ist leicht. Echte Antworten zu nennen und dann auch das zu tun, was ich in meiner Position umsetzen kann, ist etwas Anderes.

Ich muss nicht mit allem einverstanden sein. Ich darf und soll Kritik äussern um Aufmerksamkeit zu schaffen, aber dabei auch selbst nach Lösungen. Wenigstens nach der Quelle des Übels um nicht Fehler mit weiteren Fehlern zu verschlimmern.

Ein kluger Mensch hat mal zu mir gesagt:

"Jederzeit kannst du zu mir kommen, wenn du ein Problem hast. Nur bringe dann auch ein oder zwei machbare Lösungsvorschläge mit. Wenn du es nicht tust, bist du selbst ein Teil des Problems."

Das ist hart. Ich bemühe mich sehr, danach zu leben. Finde ich keine Lösungsmöglichkeiten, nenne ich zwar mein Problem mit der Bitte, dass jemand es mit mir löst. Ich werde mich aber nicht über die Unfähigkeiten anderer aufregen.

Sicher gibt es viele verschiedene und auch gegensätzliche Meinungen.

Sind sie respektvoll und am besten auch konstruktiv geäussert, dürft ihr es hier gerne schreiben.



 
 
 

Kommentare


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